Erkrankungen im Bereich des Enddarms stellen für viele Menschen noch immer ein Tabuthema dar. Dennoch sind sie nicht selten und bedürfen einer sorgfältigen ärztlichen Abklärung. Häufig führen anhaltende Beschwerden wie Schmerzen, Brennen, Juckreiz, Blutungen oder ein Druckgefühl in die Praxis.

Hämorrhoiden sind Venenpolster oberhalb des Schließmuskels, die bei jedem Menschen die Funktion erfüllen, den Darm sauber zu verschließen. Eine Vergrößerung oder entzündliche Veränderung dieser Venenpolster kann zu einem Verlust dieser Schließfunktion führen. Austretende Flüssigkeit reizt die Haut, sodass Perianalekzeme häufig ein erstes Symptom eines Hämorrhoidalleidens darstellen.

Nach einem ausführlichen Erstgespräch und sorgfältiger Erhebung Ihrer Beschwerden wird eine entsprechende proktologische Untersuchung geplant. Diese ermöglicht eine genaue Diagnosestellung und eine zielgerichtete Therapie.

Die Behandlung der Hämorrhoiden zielt auf deren Verkleinerung ab und erfolgt in der Regel durch:

  • Injektion eines Sklerosierungsmittels zur Drosselung der Blutversorgung

  • Umschlingung größerer Hämorrhoidenknoten mittels Gummibandligatur

Beide Verfahren sind in der Regel schmerzarm.

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